Über IPON

Das International Peace Observers Network ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten durchführt. Aktuelle Einsatzgebiete sind die philippinischen Inseln Mindanao und Negros.  Das Ziel unserer Arbeit ist die Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und der Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen. Bislang ist IPON nur auf den Philippinen aktiv – wie der Name aber vermuten lässt, wird das wahrscheinlich nicht immer so bleiben…

Sowohl das Team auf  Mindanao, als auch jenes auf Negros arbeiten momentan mit Organisationen, die sich für die Rechte der Bauern oder der indigenen Gruppen einsetzen zusammen. Auf Negros steht philippinische Landreform und ihre Umsetzung für IPONs Partnerorganisation „Task Force Mapalad“ (TFM) im Mittelpunkt. IPON dagegen nimmt inhaltlich keine Stellung zur Landreform und den Zielen der begleiteten Organisationen. Auf Mindanao dreht sich die Arbeit hauptsächlich um die Rechte ethnischer Gruppen, die mit dem „Indigenous People’s Rights Act“ (IPRA) geschützt sind. Das Einstiegsprojekt von IPON startete 2006 in Bondoc. Die Partnerorganisation zu dieser Zeit war ebenfalls eine Bauernorganisation, nämlich KMBP. Während die Ereignisse dort zwar weiterhin mitverfolgt werden, hat sich IPON nach der letzten Verlängerung des Mandatvertrags (s. dazu unten) 2009 dazu entschlossen, den Standort in Bondoc wieder zu schließen und sich in Zukunft auf Negros und Mindanao zu konzentrieren.

Für unsere Arbeit ist wichtig, dass wir

1) die Mitglieder der jeweiligen Organisationen, als Menschenrechtsverteidiger_innen definieren können, also als Menschen, die für ihre (Menschen-) Rechte kämpfen und

2) dass sie das auf legalem und gewaltfreien Wege tun.

IPON wird dabei nur auf Nachfrage tätig. Das Mandat, dass uns für unsere Arbeit erteilt wird, erarbeiten wir gemeinsam mit den Partnerorganisationen und diese müssen es jährlich verlängern.

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