Schlagwort-Archive: Freizeit

Guimaras – Passionsspiele und Mangoshakes

Über die Ostertage haben wir uns ein paar freie Tage auf Guimaras, einer kleinen Nachbarinsel von Negros, gegönnt. Dort finden traditionell am Karfreitag Passionsspiele statt. Doch selbst dort darf das für die Philippinen traditionelle Fortbewegungsmittel, der Jeepney, nicht fehlen. Dieser brachte manche der Schauspieler von einer Schauspielstätte zur nächsten, während Jesus sein Kreuz tatsächlich selbst tragen musste. Das ganze fand zur besten Leidenszeit, mittags um zwölf Uhr, statt. Doch Observer sind hart im Nehmen, und wir sind zusammen mit vielen anderen, drei Stunden lang dem Spektakel hinterhergezogen.

Deshalb war am nächsten Tag Faulenzen in Guisi Beach angesagt. Auch wenn wir jetzt schon einen Monat in den Philippinen sind, war es doch das erste Mal, dass wir tatsächlich am Strand waren. Umso mehr haben wir diese Zeit dann auch genossen. Blauer Himmel, klares Wasser, heller Sand… und die Mangoshakes auch nicht zu weit entfernt. Was will man mehr?

Inzwischen hat uns die Arbeitsrealität wieder und wir holen nach, was in vier Tagen Urlaub liegen geblieben ist. Eines jedoch haben wir aus Guimaras mitgenommen – das Rezept für die besten Mangoshakes… /mf/

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Alltagsleben

Unsere ersten Tage

Seit einer Woche sind wir in Bacolod, unserer neuen Heimat für sechs bzw. neun Monate. Die Stadt erscheint noch sehr unübersichtlich. Welcher Jeepney fährt ins Stadtzentrum? Wo kann man am besten einkaufen? Doch so langsam gewöhne ich mich an das philippinische Chaos aus Tricycles, Pedicabs und sonstigen Fortbewegungsmitteln. Auch das Hauptnahrungsmittel hier – Reis – gibt es in so vielen Varianten, dass es nie langweilig wird, jedenfalls bisher nicht.

Unseren ersten Ausflug nach Mambukal, einem Resort etwa 30 km von Bacolod entfernt, haben wir drei Neu- ankömmlinge auch gut überstanden, von dem ein oder anderen Sonnenbrand mal abgesehen. Dort konnten wir in Wasserfällen baden, natürlich auf die typisch philippinische Art mit Hose und T-Shirt. Die Natur war ein schöner Kontrast zu den Großstädten Manila und Bacolod.

Für den Fall, dass jetzt der Eindruck entsteht, wir seien nur zum Vergnügen hier, muss das natürlich sofort widerlegt werden. So hatten wir heute auch ein erstes Treffen mit dem TFM-Koordinator für Negros, der uns viele Details über die Landreform erzählt hat. Und morgen beginnt unser Ilonggo-Sprachkurs.

In diesem Sinne – maayong gab-i! /mf/

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Alltagsleben